KIP in Kliniken

Hanscarl Leuner entdeckte die Kraft und die Möglichkeiten imaginativer Psychotherapie während seiner Arbeit an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Göttingen. Die Katathym Imaginative Psychotherapie wurde an stationären Patienten entwickelt und bewährte sich als Kurzzeittherapie im stationären Kontext. In der Folgezeit verlagerte sich der Schwerpunkt der Anwendung in den ambulanten Bereich, jedoch ist die Methode nach wie vor sehr gut für die stationäre Versorgung geeignet. Die KIP ist eine integrativ ausgerichtete Methode, die sich über eine ausbalancierte Kombination von konfliktbearbeitenden und stabilisierenden Elementen sehr gut in ein stationäres Konzept einbinden lässt. Derzeit wird die KIP in psychotherapeutischen Abteilungen psychiatrischer Krankenhäuser angewendet, in psychosomatischen Kliniken und in psychosomatischen Rehabilitationskliniken. Jede Klinik kann die KIP entsprechend ihres Versorgungsauftrages nutzen, dazu wurden neben der Einzeltherapie auch verschiedene Gruppentherapiekonzepte entwickelt. Einige der Kliniken haben ihr Konzept für unsere Homepage bereit gestellt.

Die Seminare zur KIP in der Klinik werden fortlaufend auf unseren Zentralen Weiterbildungsseminaren angeboten und können auf Anfrage auch vor Ort ermöglicht werden.

Literatur:

Friedrichs-Dachale, A., Smolenski, C. (2012): KIP in der Klinik. Möglichkeiten und Anwendungsbereiche. In: Ullmann, H., Wilke, E.: Handbuch Katathym Imaginative Psychotherapie. S. 450-463, Bern: Huber

Friedrichs-Dachale, A. (2017): KIP in der Klinik. In: Ullmann, H., Friedrichs-Dachale, A., Bauer-Neustädter, W., Linke-Stillger, U.: Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP). Stuttgart: Kohlhammer.

AMEOS Klinik in Neustadt/Holstein

Asklepios Fachklinikum in Göttingen

Curtius Klinik in Bad Malente

Ehrenwallsche Klinik in Ahrweiler

Rosenberg Klinik in Bad Driburg